Nachricht aus Devon

Liebe Mitglieder und Freunde von der Deutschen Gesellschaft,


der Umzug nach Devon hat endlich geklappt, ist gut gegangen und wir sind jetzt in unserem neuen Zuhause in Honiton, Ostdevon. Uns gefällt das Haus. Der Garten ist kleiner aber besser für ältere Leute wie wir und groß genug. Und wir wollen ein bisschen mehr wandern also das gibt uns mehr Zeit. Das Haus ist in einer ruhigen Straße und die Nachbarn sind nett. Alles ist eigentlich ein bisschen kleiner und wir hätten ein bisschen mehr entrümpeln sollen. Ost-Devon ist auch sehr „grün“ und es ist fast unmöglich etwas in die Müllhalde zu werfen! Das Recycling ist ein Alptraum und alles war in Bredon so einfach. Aber Greta Thunberg wäre mit dem Bezirk sehr zufrieden!


Unsere Tochter Jessica und Schwiegersohn Torsten wohnen in Pinhoe, Exeter und das ist nur 20 Minuten mit der Hauptstraße A30. Letzte Woche hatten wir die Gelegenheit um das Erntedankfest in Enkeltöchter Amelie und Annabelles Schule zu sehen und Amelie hat darin eine Rolle gespielt. Und es ist auch schön dass Torsten und Jess zusammen essen gehen oder ins Kino können während wir babysitten.


Letztes Wochenende kamen auch unsere andere Töchter - Becky von London und Harriet und ihr Freund von Leeds (leider jetzt ganz weit von uns im kalten hohen Norden) und wir haben eine kleine Party gehabt um die neue vier Wände zu feiern. Ich glaube auf Deutsch eine Hauseinweihung, oder?


Honiton ist eine kleine Stadt in der Mitte von schönen Hügeln. Wir sind nur 20 Minuten zu Fuß von der Stadtmitte entfernt und hier gibt es alles – Supermärkte, Bahnhof, Busse, Kaffeehäuse, usw. also viel mehr als in Bredon. Das Meer findet sich auch nur 15 Kilometer von uns in Sidmouth und wir freuen uns auf neue Wanderungen, Vogelbeobachtung und so weiter. Leider gibt es hier keinen Deutschen Klub aber später werde ich Sprachgruppen suchen. Ihr werdet sehen, dass mein Deutsch ein bisschen aus der Übung ist. Ich habe allerdings ein bisschen mit Torsten gesprochen und mit seiner Mutter, die hier für die Schulferien war. Leider ist diese Region ganz regnerisch, denn wir sind auf einer Halbinsel also wir haben ein Meeresklima, mild aber feucht. Trotz Regen und Nebel, die Herbstfarbe ist immer schön.


Ja, ich vermisse den Deutschen Club. Aber im Mai 2020 bin ich da und halte eine kleine Rede über den Spreewald. Ich bringe Gurken und Wüstchen und einen kalten Hund und freue mich auf ein Wiedersehen mit Euch.


Ich sende schöne Grüße und wünsche euch, liebe Mitglieder und Freunde vom Klub einen schönen Herbst und Vorweihnachtszeit, und bis bald.


Pat u Greg